Asien reicht vom kalten Norden bis zum tropischen Süden. Das Klima hängt von der geografischen Breite, der Höhenlage und dem Einfluss der Ozeane ab. Der Norden des Kontinents, darunter große Teile Sibiriens, hat lange, strenge Winter und kurze Sommer. Russland umfasst einen großen Teil dieser Zone.
In Süd- und Südostasien spielen die Monsune eine wichtige Rolle. Indien, Thailand und Vietnam sind Beispiele für Länder, in denen viele Regionen im Sommer kräftige Niederschläge und hohe Luftfeuchtigkeit erleben. Die Regenzeiten unterscheiden sich jedoch regional, und mancherorts fällt auch im Herbst und Winter viel Regen.
Auch in Ostasien, etwa in China, Japan und auf der Koreanischen Halbinsel, beeinflussen Monsune und die Entfernung zum Meer das Klima. In vielen Regionen sind die Sommer heiß und feucht und die Winter kühler, wobei sich der Norden und der Süden deutlich unterscheiden.
Zentralasien hat wenig Niederschlag und große Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter, etwa in Kasachstan und Usbekistan. Im Nahen Osten überwiegen trockene Bedingungen und heiße Sommer. Das gilt für weite Teile von Ländern wie Saudi-Arabien, den VAE, dem Irak und dem Iran.
In den Bergen sinken die Temperaturen im Allgemeinen mit zunehmender Höhe. Nepal im Himalaya zeigt besonders deutlich, wie stark sich die Bedingungen zwischen Tälern und Hochgebirge unterscheiden können.








